Die Ansgarkirche in Othmarschen

Die Ansgarkirche in Hamburg-Othmarschen beruht bis in die Details auf klaren geometrischen Formen. Damit bildet sie einen besonderen Markstein im Werk ihres Architekten Otto Andersen. 55 Jahre nach der Einweihung lohnt ein Blick auf ihre Geschichte und Gestaltung – und auf die Frage, was diese Kirche zu einem ganz besonderen Raum macht.

In ihrem Online-Vortrag „Sechseck – Stern – Quadrat. Die Ansgarkirche im Kontext der norddeutschen Kirchbaumoderne“ porträtiert Dr. Karin Berkemann – Theologin, Kunsthistorikerin und Herausgeberin des Online-Magazins moderneREGIONAL – die Architektur und Ausstattung der Ansgarkirche näher. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch in virtuellen Gruppen. Der Workhop findet am 9. Februar 2021 ab 19.30 Uhr online statt (Anmeldung per Link ab 19.15 Uhr). Interessierte werden gebeten, sich bis zum 5. Februar 2021 per E-Mail anzumelden bei Horst Manhart: horst.manhart@gmx.de. Daraufhin werden ihnen die Zugangsdaten zugesandt. (3.2.21)

(Bilder: Matthias Kaiser/Tabita-Kirchengemeinde Hamburg)

DSD-Kuratorium konstituiert sich

Seit 1985 hat sich die private Initiative „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ der Bewahrung von Kulturdenkmälern verschrieben. Neben der Förderung von Einzelprojekten zählt der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ wohl zu den bekanntesten Projekten der Stiftung. Ihre Arbeit wird unterstützt von zwei Gremien: der wissenschaftlichen Kommission und dem Kuratorium. „Das Kuratorium besteht aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst“, so die Definition der DSD über ihr unterstützendes bundesweites Gremium. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden auf die Dauer von fünf Jahren bestellt. Karin Berkemann, Theologin und Kunsthistorikerin, zählt zu den neu gewählten Kuratoriumsmitgliedern. (19.1.21)

Zehna, Kirche mit DSD-Plakette (Bild: Niteshift/Klostermönch, CC BY SA 3.0, 2013)

Buch und Ausstellung sind da

2020 stand ganz im Zeichen der verwirklichten Pläne: Das Buch „Das gelobte Land der Moderne“ ist im Spätsommer erschienen, die analoge Ausstellung Rostock konnte eröffnet werden und die digitale Ausstellung zum Thema ging online: Gustaf Dalman hielt nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs war, ließ er sich Zeit. Er beobachtete, griff zum Notizbuch und zur Kamera: sachlich, stilvoll, immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelte Dalman in Greifswald rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem Sprung zur Moderne.

Dieser europaweit einmalige Bestand wird von der Theologin und Kunsthistorikerin Karin Berkemann erstmals umfassend bildwissenschaftlich ausgewertet – und verglichen mit den Aufnahmen deutscher Reisender ab 1948, nach der Gründung des Staates Israel. Manche suchten hier mit der Kamera das Altertümliche, andere die Zeichen einer neuen Zeit. Quer durch die Jahrzehnte fügen sich die Fotografien heute zur vielschichtigen Topografie einer Region, die drei Weltreligionen und ungezählten Kulturgläubigen als heilig gilt. (19.1.21)

Buchvorstellung im Berliner „Bücherbogen“ (Bild: privat)

Durch die weitere Nutzung dieser Seite (Klicken, Scrollen, Navigieren) stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen