Bald auch in der Märklin-Stadt

Die mR-Wanderausstellung „märklinMODERNE“ zeigt zum ersten Mal, wie modern die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren: Im Hobbykeller des Wirtschaftswunders gehörten Flugdach, Glaskuppel und Rasterfassade wie selbstverständlich zum Miniatur-Stadtbild. Jetzt, endlich, kommt die von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann kuratierte Ausstellung auch in die Märklin-Stadt, nach Göppingen. Die Vernissage wird am 10. Juli 2019 um 19.30 Uhr im Museum im Storchen (Wühlestraße 36) begangen. Anschließend ist märklinMODERNE hier bis zum 27. Oktober 2019 zu sehen.

Geboten wird ein umfangreiches Begleitprogramm: Am 31. Juli können 8- bis 12-Jährige im Ferienprogramm unter dem Motto „Klein aber fein: Mein Haus im Schuhkarton“ in die Modellbauwelt eintauchen (10.00 bis 12.00 Uhr, Ferienveranstaltung, max. 10 Kinder. Materialkosten 3,– Euro, Anmeldung erforderlich unter 07161/650-9911, museen@goeppingen.de). Ebenso findet am 9. Oktober ein Kurs für 8- bis 12-Jährige statt unter dem Titel „Modellgeschichte(n): Von Bauten und Bausätzen“ (15.00 bis 16.30 Uhr, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,– Euro, Anmeldung erforderlich unter 07161/650-9911, museen@goeppingen.de). Öffentliche Führungen durch die Ausstellungen werden angeoboten am 15. und 25. August, am 15. September, am 13. und 27. September jeweils um 15 .00 Uhr. Und als besonderes Bobon wird am 4. August 2019 zum Schloss-Straßen-Fest eine Märklin-Gartenbahn im Museumsgarten aufgebaut (11.00 bis 18.00 Uhr, ganztägig freier Eintritt, Märklin-Gartenbahn im Museumsgarten, Ausstellungsführungen um 13.00 und 15.00 Uhr).

Titelmotiv: märklinMODERNE, Mega-City von Gerald Fuchs (Bild: Moritz Bernoully, 2018)

Israelfotos gesucht!

„Die meisten Touristen fühlen sich genötigt, die Kamera zwischen sich und alles Ungewöhnliche zu schieben, das Ihnen begegnet.“ (Susan Sontag, 1977) Spätestens ab den 1950er Jahren endete jeder Urlaub unweigerlich mit einem Foto-Album oder einem Dia-Abend. Für ein Forschungsprojekt sucht die Universität Greifswald jetzt Ihre privaten Israelfotografien: analoge Aufnahmen (Papierabzüge, Dias, Alben, bebilderte Reisetagebücher) der Kulturlandschaft Palästina (Israel, Palästina, Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten) der Jahre 1850 bis 1992. Die 1920 vom Palästinakundler Gustaf Dalman in Greifswald begründete Sammlung birgt rund 20.000 historische Fotografien der Kulturlandschaft Palästina. Diese Aufnahmen werden in einem Forschungsprojekt ausgewählten Reisefotografien der Zeit nach der Gründung des Staates Israel (1948) gegenübergestellt. Teils können dafür die Bestände von Archiven wie WDR Digit herangezogen werden.

Aber immer noch fehlen aussagekräftige Aufnahmen vor allem der Jahre 1948 bis 1992. Die Ergebnisse der Forschungen, vielleicht auch Ihre Fotografien, sollen 2020 in einem Buch und einer kleinen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wenn Ihre Aufnahmen für die Projektbeteiligten interessant sind, werden diese abgeholt oder das Porto für den Versand erstattet. Selbstverständlich werden Fotografien nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit den Bildgebern verwendet. Nach Abschluss des Projekts erhalten Sie Ihre Fotografien zurück – und als Dankeschön hochwertige Scans der schönsten Aufnahmen daraus für Ihr privates digitales Fotoarchiv. (kb, 29.6.19)

Wenn Sie eigene Aufnahmen haben oder über die Aufnahmen Ihrer Eltern/Großeltern verfügen, melden Sie sich bis zum 15. August 2019 bei: Dr. Karin Berkemann, Kustodin der Dalman-Sammlung, dalman@uni-greifswald.de oder 0179 7868261. Oder Sie posten Ihr Israelfoto unter #israelretrofoto.

Titelmotiv: Mizpa, Straßenszene, 1992 (Bild: Dalman-Institut, Greifswald)

mR erhält Deutschen Preis für Denkmalschutz

Seit den 1970er Jahren verleiht das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Inzwischen ist die Auszeichnung auf mehrere Kategorien angewachsen, darunter auch der Internetpreis. Ende Juli gab das DNK bekannt, dass der Internetpreis für 2018 an die Herausgeber des Online-Magazins moderneREGIONAL verliehen wird: Daniel Bartetzko, Karin Berkemann und C. Julius Reinsberg.

In der Begründung heißt es: „Durch das kombinierte Angebot von Kurzinformationen, Veranstaltungshinweisen und dem dazugehörigen Online-Magazin zeigt die Website, unter Verwendung der sozialen Medien, eindrucksvoll eine Variante der modernen Informations- und Baukulturvermittlung. Die Website und das Online-Magazin dienen als unterstützendes Element der Öffentlichkeitsarbeit der Denkmalfachbehörden bei der Sensibilisierung der Bevölkerung für Denkmale der Nachkriegsjahrzehnte.“

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